Workshops
 

Dias und Negative digitalisieren

1.) Adapterbau für Makrolupe

Wer nicht im Besitzt eines Diascanners ist und nur ab und zu ein altes Negativ oder Dia digitalisieren möchte, hat bestimmt schon öfters mit dem Gedanken gespielt seine Digitalkamera dafür zu verwenden.

Die mit einer Kamera der IXUS-Serie und der hier vorgestellten Technik erreichbare Qualität ist zwar nicht umwerfend, fürs Internet oder kleinere Grafikspielereien reicht es aber allemal. Außerdem ist das im Vergleich zu einem Diascanner eingesetzte Budget von ca. 10,- EUR um einiges geringer.

Vorraussetzungen:
- Eine Digitalkamera
- Eine Lupe, entsprechend dem Artikel Makrofunktion der IXUS-Serie verbessern aus dem Bereich Tipps & Tricks.
- Gewindenippel aus dem Baumarkt, Größe 1 1/2" x 32mm, Preis ca. 2,- EUR
- Etwas schwarze Pappe, doppelseitiges Klebeband, etwas Moosgummi, eine Glasscheibe

 

Mit der verwendeten Makrolupe kann die IXUS-Serie nur noch in einer Ebene scharf stellen. Die Tiefenschärfe ist einfach zu gering. Diese Ebene liegt genau unter dem Abstandsfuß der Lupe. Wenn man sie auf ein Dia oder Negativ aufsetzt, ist dieses also scharf.

Um die IXUS besser mit der Lupe zu verbinden, empfiehlt sich ein kleiner Aufbau, in den man die Kamera einfach steckt.

Als passenden Aufsatz kann man einen im Baumarkt zu findenden Gewindenippel verwenden. Die passende Größe für die IXUS V ist 1 1/2" x 32mm.
Die Dichtung schneidet man auf eine Länge von ca. 12mm ab. Diese Länge + dem Freiraum zur Lupe beim Aufsetzen des Ringes entspricht dem ausgefahrenen Objektiv der IXUS V.

Zusätzlich benötigt man noch einen Streifen schwarze Pappe, etwas doppelseitiges Klebeband und einen Streifen Moosgummi. Die Pappe muss ca. eine Höhe von 27mm haben. Die Länge errechnet sich aus dem Umfang der Gewindenippels, zu berechnen aus Pi * Durchmesser. Bei mir beträgt der Umfang 14.1 cm, den Pappstreifen habe ich dementsprechend 15 cm lang gemacht.

Der hellgraue Moosgummistreifen am unteren Rand ist 14.1 cm lang, entsprechend dem Umfang des Gewindenippels. Seine Aufgabe ist es den übrigen Spielraum beim Aufsetzten des Adapters zwischen Adapter und Lupe zu füllen. Dadurch sitzt der Adapter fest und mittig.

Jetzt wird der Schutz des doppelseitigen Klebebandes entfernt und die Pappe um die innere Erhöhung des Gewindenippels geklebt. Um das eventuelle Lösen der Verklebung zu verhindern, wird zusätzlich um die Pappwicklung ein Streifen Tesafilm geklebt.

 

Jetzt ist der Adapter fertig und kann auf die Lupe gesetzt werden. Die IXUS V passt genau in die Öffnung. Der Zoom kann noch benutzt werden, da immer noch ein kleiner Abstand zwischen Gummi und Objektiv vorhanden ist.

 

Kapitel 2:  Digitalisierung eines Negativs  Digitalisierung eines Negativs

 

Immer up to date mit den neusten Änderungen auf IXUS-World?
Kein Problem. Abonnieren Sie einfach den kostenlosen Newsletter von
IXUS-World. Wie? Einfach hier klicken und die eMail-Adresse hinterlassen.
 

Adapterbau für
Makrolupe

Digitalisierung
eines Negativs

       
 
Last Update: